Photo: At the keyboard. René Salm
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“Ihre Musik heute abend anzuhören und wirklich Ihr Talent schäzen zu lernen, das war für uns ein Privileg.”
—Ein Konzertbesucher

René Salm machte den Diplom Abschluß bei der University of Oregon in Musik und Germanistik mit besonderer Auszeichnung in Musikkomposition, wobei der Kontrapunkt und dessen strengere Formen (Fuge, Kanon, Stretto) seine Vorliebe darstellen. Im Alter von 21 komponierte er fünfteilige Kanons und Inventionen, “deren Perfektion mit den großen Meistern des Barocks konkurrieren kann”—so einer der Musikprofessoren. René betrieb zusätzlich Klavierstudien unter der Leitung des polnischen Pianisten Adam Kapucinsky.

“Wenn ich damals das eine Buch nicht gefunden hätte, wäre meine Fähigkeit, Musik zu komponieren, vielleicht nie über eine elementare Ebene hinausgewachsen,” meint Herr Salm, “wenigstens nicht in noch so jungen Jahren.” Das Buch war Gradus ad Parnassum von Johann Fux. Der 15jährige René entdeckte es in einem kleinen Musikladen in Beirut, Libanon, wo er aufgewachsen ist, der zweite Sohn eines Beamten der US Botschaft dort. Das Gradus bildete die erste Basis seiner formellen Methode. Dieses kleine Leitbuch wurde auch von Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann und anderen großen Meistern genutzt.

René Salm ist beruflich im Bereich der psychiatrischen Krankenpflege tätig, eine Dienstleistung der er sich mit großer Hingabe widmet. Seine Freizeit ist jedoch dem Schaffen und Genuß musikalischer Kompositionen vorbehalten. Lange Zeit lebte er an der Ost- und Westküste der USA, kehrte aber endlich nach Eugene, im Staat Oregon zurück, wo er seinerzeit studiert hatte.

Herr Salm konzentriert seine musikalischen Werke hauptsächlich auf das akustische Klavier, jedoch schreiten seine Interessen darüber hinaus in die Bereiche der elektronischen Musik, welche er in den 90er Jahren mit seiner Mitarbeit als Komponist und ausübender Künstler der vordersten Front bereicherte. Damals gab er Konzerte mit Synthesizer und Klavier und schrieb das erste Solo Concerto für Klavier und Synthesizer (‘Voyager’ Concerto). Das Stück wurde in der Zeitschrift Keyboard beschrieben, unter der Rubrik “Bach Goes Quad.” René Salms Beitrag “Electronic Orchestration” erschien in der Zeitschrift Electronic Musician und wird weiterhin als Standardlektüre an Universitäten gelehrt.

Die Religionsgeschichte ist ein weiteres Gebiet für das René Salm tiefes Interesse entwickelte, und er hat dazu zwei Bücher geschrieben. Heute ist er weiterhin engagierter Komponist, Schriftsteller und Krankenpfleger. Wir können seine Musik bei National Public Radio (NPR) hören, sie wird aufgezeichnet in Europa und den Vereinigten Staaten, und seine Werke werden von Musikern geschätzt die auf der Suche sind nach frischen, melodischen Stücken die im wahrsten Sinne des Wortes “klassisch” sind.